Hessische Herolds nach Afrika
Johann Wilhelm *ca 1750, aus Hebbel, seit 1778 im Dienst der HOK in Südafrika,
Johannes aus Grebenstein als Soldat 1775 in die Holl. Kapkolonie,
Theodor Heinrich aus Kitzingen, seit 1786 dto,
Ludwig aus Nassau, Kanonier 1795 dto,
Johann Gottlieb aus Schleiz, seit 1796 dto,
Hessische Herolds nach Amerika
Anna und August beide *1897 und aus Frankfurt, 1923 n. A.,
Carl *1870 aus Frankfurt, 1893 n.A.,
Cecilie *1896 aus Dietz, 1922 n.A.,
Else *1861 aus Stadt Allendorf , 1892 n.A.,
Josephine *1851 aus Wiesbaden, 1906 n.A.,
Lucie *1875 aus Stadtallendorf, 1892 n.A.,
Maria *1871 aus Wiesbaden, 1897 n.A.,
Hessische Herolds nach Ungarn,
Johann Georg *1753 aus Mühlheim a.M. , 1782 über Wien ins Banat,
"Alte" Herold's
Herold († nach 967 in Säben) war ein Salzburger Erzbischof und Abt des Stiftes St. Peter in 10. Jahrhundert, der von König Otto 955 wegen Verletzung der Treuepflicht geblendetAugenlichts beraubt) und abgesetzt wurde (d.h. des
Herold entstammt der herzoglichen Adelsfamilie der Luitpoldinger, deren Treue sich Otto mit seiner Ernennung sichern wollte. Vermutlich ist Herold ein Sohn jenes Grafen Albrich, mit dem Herolds Vorgänger Adalbert II. Besitzungen in Karantanien getauscht hatte. In den ersten Jahren der Regentschaft stand Herold auch zu König Otto und war ein verlässlicher Gefolgsmann. Ottos Ansinnen war es dabei die alte Macht der Stammesherzoge zugunsten einer klaren Körnigsrolle zurückzudrängen, wobei er sehr auf die Unterstützung des hochranginge Klerus hoffte und diesem verschiedene Zugeständnisse machte. 940 bestätigte der König dem Erzstift den Besitz des Königshofes Salzburghofen (heute Freilassing) samt wichtigen Einkünften und Zöllen in Reichenhall. Otto bestätigte die Immunität des Erzbischofs und der Salzburger Kirche samt allen zugehörigen Abteien und Zellen und befreite sie ausdrücklich vom Grafenbann und Grafengericht.
Alle drei rheinischen Erzbischöfe wurden zu Erzkapellanen ernannt, zu denen sich 945 auch der Salzburger Erzbischof als vierter hinzugesellte, nach dem dieser auf die 70 Jahre verwiesen hatte, in welchen die Salzburger Erzbischöfe dieses Amt alleine ausgeübt hatten.
Nach dem Tode des Luidpoldinger Bayernherzogs Berthold verlieh der König das Herzogtum Bayern seinem Bruder Heinrich I. zur Stärkung der zentralen Macht der deutschen Könige. Dabei führte sich der Neffe von Heinrich mit Namen Luidolf als schwäbischer Herzog übergangen und unternahm 953 gemeinsam mit maßgeblichen Luitpoldingern einen ersten Aufstand gegen den König. Auch in diesem Konflikt hielt der Salzburger Erzbischof - trotz seiner Verwandtschaft zu den Aufständischen - loyal zum König, der sich dafür beim Salzburger Erzbischof mit der Schenkung weiterer Güter bedankte. In diese Zeit fällt auch die Tätigkeit des Erzbischofs auf der vom Papst einberufenen Synode von Ingelheim (948) und dem Reichstag von Augsburg (952).
In der folgenden Auseinandersetzung, in der etliche Aufständischen ins Lager des Königs gewechselt waren, trat der Salzburger Erzbischof aber nun dem Lager der Aufständischen und damit seiner Verwandten Luitpoldinger bei. Trotz der Aussöhnung von Aufständischen mit dem König und dem Tod des Anführers der Aufständischen, Pfalzgraf Arnulf wurde der Konflikt erst mit der Schlacht bei Mühldorf, die vermutlich am 1. Mai 955 stattfand beendet. In dieser letzten Auseinandersetzung wurde der Salzburger Erzbischof von Otto gefangen genommen. Der als jähzornig bekannte Otto bezichtigte Herold des Hochverrates und der Rebellion, ließ ihn blenden und schickte ihn nach Säben in die Verbannung. Nachdem Herold diese Verbannung und Absetzung nicht zur Kenntnis nehmen wollte, und weiterhin liturgische Handlungen vornahm, drohte ihm 962 der Papst mit dem Bann, wenn er nicht davon abließe und beschuldigte Herold die Ungarn nach Bayern gelockt zu haben. 967 hat der Papst die Androhung des Bannes erneuert, die damals Kaiser Otto der Große und 59 Erzbischöfe und Bischöfe mit unterzeichnet hatten. Die Schuld Herolds gilt aber nicht als endgültig erwiesen.
BRUNO
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* 1004, + Persenbeug 27. V 1045
Begraben: Würzburg Dom
Hofkaplan
1027/34 Kanzler für Italien
1034/45 Bischof von Würzburg
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Der Name Herold war im Mittelalter auch als Vorname möglich, siehe :
Herold von Höchheim, aus dem fränkischen Adelsgeschlecht Höchheim, 1144 Probst zu Würzburg, ab 1165 Bischhof zu Würzburg,
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Hans d.Ä. , Bürger und Rat zu Würzburg, Sohn Reichard :
Ungültigkeit von Kaufvertrag;
Gegenstand in 1. Instanz: Veit Falck kaufte von Hans Herold d. Ä. den Dettelbacher
Hof zu Würzburg, den Barbara Schremm, Schwester des Hans Herold,
den drei Söhnen ihres Bruders sowie dessen Pflegesohn Hans Lehner vermacht
hatte. Die Vormünder des Reichard Herold forderten für diesen den
vierten Teil des Hofes mit der Begründung, daß der Vater kein Recht gehabt
habe, das Erbe seiner Kinder zu verkaufen. Deshalb wandten sie sich an das
Gericht 1. Instanz, das ihre Rechte bestätigte.
Testament der Barbara Schremm von 1569 sowie Auszug daraus (Q 6 = Nr.
11 fol. 9r, 18v); Kaufvertrag zwischen Hans Herold, seiner Ehefrau Susanna
und Veit Falck sowie dessen Ehefrau Sybilla, den Dettelbacher Hof zu Würzburg
betr., von 1580
Ungültigkeit von Kaufvertrag;
Gegenstand in 1. Instanz: Falck kaufte 1573 seinen Hof, den Dettelbacher Hof
zu Würzburg, von Hans Herold d. Ä., Bürger und Mitglied des Rats zu Würzburg,
für 1.175 fl. Herolds Kinder gaben an, daß der Hof ihnen (von ihrer
Tante Barbara Schremm) vermacht worden sei, weshalb ihr Vater kein Recht
gehabt habe, den Hof zu verkaufen (vgl. Bestellnr. 5099). Daher wandten sich
die Vormünder Hans Herolds d. J. an das Gericht 1. Instanz, das die Herausgabe
des Hofes forderte.
Dagegen appelliert Kl. ans RKG
Hermann, Johann; Kempten 3243
Herold, Familie (Würzburg)
- Barbara geb. 3238, 3239
- Hans d.Ä. 3238, 3239
- dessen Söhne 3238, 3239
- Hans d.J. 3239*
- Reichard 3238*
- Susanne 3238
Herolt, Familie (Bamberg)
- Brigitta geb. 3393*
- Heinz 3392, 3393
- Kunigunde verw., verw. Plum 3392*, 3393
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Heinrich, Pfarrer in Schirgiswalde, Oberlausitz, erwähnt in einer Urkunde von 1374,
Alheid geht 1374 ins Kloster Nidernhasla und stiftet Geld, Nordhessen,
Johannes, Pfarrer in der Stadt Zittau, erwähnt in einer Akte von 1411,
Johann *1440 Reinsberg, Sohn Johann *1464 Hall (Schwäbisch Hall), 00 1489, Sohn Johann *1490 Hall, 00 1529 Reinsberg, Württemberg, Pfarrer und Chronist,
Wenzel *1460 Schöffe und Bürger in Falkenstein, Vogtland, Sachsen, und Hans *1470 Dorfstadt/Falkenstein, Sachsen,
Niclas *1479 Bamberg, Tochter Catharina *1509 Bamberg, Bayern,
Motel *1480 , + Treuen/Vogtland, Sohn Bastian *1511 Unterlauterbach, Falkenstein, Sohn Hans *1545 Unterlauterbach, Sohn Merten *1578 Unterlauterbach, Sohn Martin *1624 Unterlauterbach, Sohn Adam *1656 Unterlauterbach, Vogtland, Sachsen,
Johann *Königsberg in Franken, + Meißen 1498, auch Johann von Königsberg, genannt, Kanonikus zu St. Georg in Altenburg, Professor der Theologie an der Universität Leipzig, später Rektor dann Dekan, Kammermeister der Kurfürstin Margaretha von Sachsen, 1486 Domherr zu Meißen, seit 1486 Kanzler Herzog Albrechts von Meißen, Sohn Hans, Ratsverwandter zu Saalfeld, Mohrungen, Ostpreußen, + Saalfeld 1530, Sohn Johann, + 20.7.1589, Ratsherr in Halle, 1574-1589 Oberbornmeister & Pfänner, Erbsaß auf Diemitz, Sohn Christoph, * Halle 12.12.1576, + Greifswald 26.12.1631, studiert in Orléans, 1609-1631 Syndikus in Greifswald, 1601 Dr. jur., sowie Carl, auf Diemitz, *1574, Worthalter und Pfänner zur Halle, + 1637 Halle,
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Hermann, von 1510 bis 1520 Bürgermeister in Kassel,
Christoph *1504, + 1566 Eschwege, 00 1528 Elisabeth Reufurth *1505 Sohn Michael *1529 Eschwege, 00 1554 Katharina Molstedt *1532 Enkelin Agnes *1565 Kassel-Altstadt, Hessen,
Johann Blasius *1514 Höchstadt an der Donau, Bayern, ab 1563 in Oberndorf, Bayern, Humanist, erarbeitet u.a. als bekannter Korrektor bei einem Baseler Drucker den Stammbaum der Wittelsbacher,
Hans *1519, Tochter Barbara *1544 Schamelsberg, Fichtelgebirge, Bayern,
Heinz und Gabriel, erwähnt 1533 und Hans, 1550 als Schwarzferber in Lützenreuth, Gefrees, Franken, Bayern,
Caspar 00 1535 Nürnberg,
Jacob *1537, + Leislau, Tochter Margarethe *1568 Leislau, Sachsen,
Heinrich 1539-1550 gewählt als Assessor zum Reichskammergericht, tätig im Fränkischen Kreis, Bayern,
Michael, 00 Catharina Molstedt, Tochter Gertrud 00 1584 Kassel, Martin Gandrei
Martin *1540, + 1609 Dudenhofen, Hessen, 00 Margaretha Weber, Sohn Ewald *1565 Dudenhofen, + 1626 Dudenhofen, Hessen, 00 Elisabeth Kern, Tochter Barbara aus 2. Ehe, *1595 Altdorf (alte Wüste südlich von Babenhausen, 1622 im 30 j. Krieg zerstört, ging dann in Babenhausen über), + 1632 Babenhausen, 00 Johannes Kern, *1581, + 1637,
Adam *1545 Nürtingen, 00 1575 Nüringen, Margaretha Assum *1550 Nürtingen, Wü
Martins Bruder Conrad *1550 Seligenstadt, Hessen, 00 Catharina Krieg, Sohn Sebastian *1579 Seligenstadt, + 1622 Dudenhofen, Hessen, 00 1611 Margaretha Nenner *1587 Harreshausen, + 1626 Dudenhofen, Enkelin Catharina *1614 Dudenhofen, + 1677 Babenhausen, 00 1644 Babenhausen, Johannes Seibel *1610 Ulmbach, Main-Kinzig-Kreis,
Marten 00 Elisabeth, Tochter Margaretha *1593 Babenhausen,
Merten 00 Ottilia, Tochter Barbara *1595 B, Peter *1596 B,
Marten 00 Anna, Sohn Johann *1641 B, Tochter Anna Maria *1644 B,
Philipp 00 Maria, Sohn Christmann *1642 B, Johannes *1645 B, Maria Margaretha *1648 B, Margret *1659 B,
Conrad 00 Els, Sohn Johann Georg *1655 B, Anna Catharina *1662 B,
Johann Theodor *1550 Jena, Thüringen, + 1603 Weimar, Lautinist und Komponist, führender Vertreter der protestantischen Musikpflege in Innerösterreich, war ab 1593 in Klagenfurt Kantor an der protestantischen Stiftsschule und leitete die Musik in St. Egydi in Klagenfurt. 1601 musste er aufgrund der Gegenreform das Land verlassen und siedelte sich in Weimar an,
Asmus *1550, + 1615 Freiberg, Chemnitz, Sachsen, Sohn Peter *1585 Freiberg, + 1656 Hof, Bayern 00 Katherina Heinrich *1598 Oberkotzau, Franken, Bayern,
Jakob *1555 Marbach/Neckar, 00 1579 Marbach, 00 Margarethe, Württemberg,
Karl *1555, + 1635 Gundelsheim/Neckar/Würtemberg 00 Appolonia,
Käthe, Waldbesitzerin, *1555 Rockensüß/Cornberg, Kreis Hersfeld Rotenburg, Hessen,
Eleonora *1556 Ober-Schoenfeld, Böhmen, Tschechien, + 1613, 00 Johann Andreas Murr, *1558 Nürnberg, Franken, Bayern, + 1599,
Zacharias *1563, Sohn Johann *1589 Wendelstein, 00 1613 WST, Elisabeth Hauptmann, *1592, Sohn Cunrad *1616 WST, Sohn Johann Michael *1662 WST,
Josef 00 Margaretha Doerner, Sohn Johann *1564 Neuenstein, Württemberg,
Veit, vermutl. Müller, lebt 1574 im Dorf Erftal, Franken, Bayern,
X, Oberprediger aus Halberstadt/Thüringen, spendet 1610 Bücher theologischen und historischen Inhalts an die Kirchenbibliothek an die St. Martinskirche in Naumburg,
Gregor, Pfarrer, Sohn Daniel *ca. 1575 Dittersbach/Meissen/Sachsen, studierte in Heidelberg ab 1597, wurde reformierter Pfarrer von 1603-1605 in Altrip, 1606-1611 in Kleinumstadt, 1611-1620 Gunheim/Worms, + 1620 Heidelberg,
Petrus, Gerichtsschreiber 1581 in Salmünster, Hessen,
Eleonora *1583 Nürnberg, + 1613 Hallerstein, 00 1601 Nürnberg, Haller, Hans Albrecht, *1569 Hallerstein, + 1654 Nürnberg, Bayern,
Jacob, Sohn Bartholomäus *1584 Harbach, 00 1610 Murrhardt, Margaretha Kilberg, *1589 Karnsberg, Sohn Georg *1620 Harbach, Sohn Georg *1661 Harbach, 00 1644 Steinheim, Anna Magdalena Müller, Sohn Hans Michael *1663 Steinheim, + 1693 Steinheim/Murr, Württemberg,
Familie Herold 1585 im Dorf Ronebach erwähnt im Saalbuche des Amtes Stolberg/Franken/Bayern, als Besitzer von einem Zehnte auf einigen Wiesen, welche zur Ihrer Hube gehören. Dieser Zehnt ertrug etwa 10 Fuhren Heu. Ronebach ist ein alter, untergegangener Ort oder eine Wüstung im Steigerwald, Franken, Bayern,
Bartholomäus, Pfarrer in Niedergörsdorf bei Jüterbog von 1589-1601, Jakob, Pfarrer in Jüterbog von 1646-1674, in Dennewitz bei Jüterbog: Jakob Samuel, Pfarrer von 1662-1672, Sohn Tobias Pfarrer von 1674-1709, sein Sohn Jakob Friedrich von 1709-1729,
Caspar *1590 St. Muelsen, + 1645 St. Muelsen, Sohn Hans *1626 St. Muelsen, Chemnitz, + 1706 Erlbach, 00 1650 Erlbach, Marie *1630 Erlbach, Chemnitz, Sachsen,
Stoffel in Heilbronn, Württemberg, Söhne Christoff *1592, Joss *1593, Nicolaus *1594, Johannes *1599, Jacob *1603,
Endriss in Heilbronn, Tochter Lucia *1592,
Georg in Heilbronn, Tochter Anna *1598,
Johann Jacob 00 Margaretha Speisser, Sohn Hans Ludwig 00 1597 Untermunkheim, Württemberg, Barbara Heussler,
Johann *1599 Eger, Westböhmen, Tschechien, + 1670 Hof, Bayern, 00 Sabina *1605, + 1659 Hof, Johann *1620 Eger, + 1672 Hof, Andreas *1640 Hof, Anna Barbara *1641, Anna Syiblla *1650, Georg David *1664 Hof, Johann Friedrich *1666 Hof, Johann Nicol *1670 Hof, Samuel Friedrich *1682, Georg Friedrich *1696 Hof, Johann Christoph *1698 Hof, Bayern,
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Samuel *1600, Orgelbauer in Wernigerode/Harz/Thüringen, Sohn Peter *1630, bekannter Orgelbauer, wirkt in verschiedenen Orten, + 1700 in der Glockenstadt Apolda, Thüringen,
Baltasar, Büchsengießer, Tochter Maria Magdalena 00 1603 Nürnberg, Peter Roth Nürnberger Rechenmeister, Sohn Balthasar *1620-1683 Kunstgießer,
Lorenz, 1604 - 1633 Keller (Verwalter) zu Eppstein,
Christoph *1604, + 1647 Steinach/Kreis Sonneberg/Thüringen, 00 1624 Köhler, Barbara *1604, Sohn Michael *1630 Steinach, + 1696 Frohnlach, 00 1653 1) Bätz, Margaretha 00 1662 2) Schwesinger, Barbara, 00 1687 3) Stammberger, Kunigunde. Michael hatte 12 Kinder. Steinach hatte seit 1519 ein Eisenwerk, geführt durch den Hammermeister Leutheuser. Im Wappen führt Steinau auf der linken Seite Schiefergriffel und Schiefertafeln, die von hier in die ganze Welt exportiert wurden,
Philipp aus Dudenhofen 00 Anna Maria Laubner *1605 Babenhausen, Hessen,
Hans 00 Barbara Heffner, Sohn Christoph *1605 Streitau, Oberfranken, Bayern,
Georg *vor 1617, + 1683 Obersteinbach/Mittweida/Sachsen, Sohn Johannes *1635 Obersteinbach,
Georg Stephan 00 Regina Ester, Sohn Georg Friedrich *1617 Besigheim/Neckar, Württemberg,
Hans Bernhard *1620 Muechenloch, Heidelberg, Württemberg,
Gertrude *1623 Stralsund, 00 1638 Baumann, von Niklas *1618 Stralsund, + 1681, Mecklenburg,
Georg, aus der berühmten und weitverzweigten Erzgießerdynastie Herold, eine Familie von Meistern, sein Sohn Balthasar war Nürnberger Glocken- und Stückgießer *1625 Nürnberg/Bayern, + 1683, arbeitete u.a. in Warschau und Wien (kaiserlicher Glockengießer) zusammen mit Wolf-Hieronymus Herold. Ein Christoph Herold, vielleicht Bruder von Georg, schuf 1607 reichverzierte Bronzerahmen z.B. für eine Kirche in Salzburg, ein Andreas Herold arbeitete 1650 in Dresden und 1667 in Meißen (Sohn Adam *1659 Dresden, deutscher Pädagoge und Theologe), Andreas Bruder Balthasar jun. arbeitete 1648 als Stückgießer in Preßburg und 1654 in Wien und goß neben Kanonen auch Taufbecken und Figuren sowie prachtvolle Barocke Glocken in zwei Werkstätten gleichzeitig. Ein Hans Georg Herold 1671 in Breslau, Johann Balthasar goß um 1708 in Nürnberg und ein A.Gg. ein Epitaph um 1802 wiederum in Nürnberg. Die berühmte Nürnberger Gießhütte wurde von einem Georg Herold im 19. Jahrhundert weitergeführt mit Aufträgen z. B. in Australien und Schweden. Bronzeglocken gab es bereits ab 1200. Wolfgang *1620, arbeitet in Nürnberg 1652 als Geschützzieher mit anderen namhaften Handwerkern und gießt Materialien für den Brunnenbau in Bronze,
David *1625 Kayserberg, Eslaß, 00 1648 Kayserberg, Marie Jac. Pauli, Sohn Jean *1660 Beblenheim, Eslaß, 00 1696 Anne Kiemoser *Beblenheim, Sohn Joseph *1705 Beblenheim, (ein Joh.Josepf 00 1688 Kayserberg, Elisabeth Ebensinger, Sohn Johann Michael *1695 KB, + 1784, 00 1726 Kayserberg, Anna Catharina Ziegler),
Joannes *1626 Dieburg bei Darmstadt, Hessen, Schuster,
Salomon 00 1628 Rupersgrün/Ruppertsgrün/Vogtland, Rüdiger, Catharina, Sohn Johannes */+ 1629, Nachfahren: Christoph, Meister, Rentschmüller/Ratsmüller und Inwohner in Ruppertsgrün, Pachtmüller zu Reichenbach, Tochter Rosina 00 1707 Ruppertsgrün, Leucht, Gottfried, Mühlknecht auf der Ratsmühle, Sohn Christoph, Müller und Zimmermann, 00 1719 Reichenbach, Fickenwirth, Christina, Tochter von Georg, Meister und Tuchmacher in Reichenbach, Sachsen,
Valentin *1630 Edingen, Mannheim, 00 1659 Edingen, Elisabeth Katharina Ohler, Sohn Johann Valentin *1672 Edingen, Mannheim, Württemberg,
Johann Christoph, Dr.jur.utr. auf Riedburg Pfänner zu Halle, *1631 Halle/Saale, kgl. preuß. Regierungs-und Jagdrat zu Magdeburg, Ratsmeister zu Halle, + 1704,
Valentin *1632 Gerichtsstetten/Hardheim, Nikolaus *1643, Andreas *1651, Andreas *1669 dto, fränk. Odenwald,
Johann Leonhardt, Pfarrer in Gutengermendorf bei Garnsee/Mecklenburg von 1632-1649,
Georges *1635, Beruf Maitre tallieur d'habits a Lyon, 00 Martin, Marie, Tochter Elisabeth *1651 00 1669 Lyon, Nourry, Jean, Frankreich,
Hans *1640, Sohn Michael, Gütler, *1665 Wernesgrün/Steinberg/Vogtland, Sachsen,
Johann Chrisitan *ca 1640, Goldarbeiter in Tübingen, Wü, Tochter Maria Margarethe 00 Johann Georg Wegmann, Chirug,
Johann Reinhard *1640 Oberursel, Hessen, Kupferwarenhändler, 00 1665 Anna Rufina Braunfels *1644 Orb (Bad Orb), + 1695, Hessen,
Philipp Jacob, ev, oo Magdalena Hofmann, Tochter Anna Magdalena *1641 Hall (Schwäbisch Hall), Sohn Johann Jacob *1643 Hall, Sohn Philipp Chrisoph 00 Anna Maria Haes, Tochter Maria Magdalena *1671 Hall, Württemberg,
Georgius *1643 Slavonin, Tschechien, 00 1667 Slavolin, Barbara,
Johann *1644 Gonna/Harz,/Thüringen, Pfarrer, + 1715 Hauterode, 00 1677 Hauterode, Geutebrück, Sidonie, Sohn Johann Christoph,
Johann Lorenz, Salmünster, 00 1647 Orb (Bad) , Margaretha X, Hessen,
Georges 00 1653 Nouvoitou, Renne Leray *1631, + 1701 Nouvoitou, Bretagne, Frankreich,
Mathias 00 Anna Maria, Sohn Johann Michael *1654 Niederbronn, Elsaß, + 1674 NB, Sohn Johann Georg *1659 Niederbronn, + 1711 Niederbronn,
Johann, 1658 Silberdiener in Jena,
Johann Theodor *1660 ?, begr. 1720 Mainz, Rheinland-Pfalz, Beamter und Musiker,
Johann Christoph, *1660, Hessischer Amtmann + 1724 Kanena, Sachsen-Anhalt, Sohn Johann Christoph *Drost, Öbisfelde, Niedersachsen,
Thomas *1660 Streitlau, Gefrees, Franken, Bayern,
Johann *1663 Wunkendorf, 00 Gertrud *1667 Wunkendorf, Oberfranken, Sohn Morita *1689 Wunkendorf, Oberfranken, Bayern,
Adam, Pfarrer in Reddern, Lausitz, von 1665-1667,
Philipp, 1670 Mundkoch aus Obersontheim, in Hohenlohe-Waldenburg, Wü,
Johann, Instmann in Mueggen, 00 Catharine, Tochter Maria *1674, Ostpreussen,
Erdmann, Instmann in Polassen, Preußisch Elau, Ostpreussen, Tochter Elisabetha *1675,
Johannes 00 Johanne Catharinen, Sohn Johann Hieronymus *1675 Darmstadt, Hessen,
Cyriax *1676 Bischhausen (Bischofeshusun), Hessen, 00 1689, Bischhausen, Hessen, ? *1673 Bischhausen
Johann Georg *1675 Oberhohne, Eschwege, Hessen,
Johann 00 1676 Niederdünzenbach, Eschwege, Hessen, 00 Gela Schäfer,
Valentin 00 Anna Geipel, Sohn Johannes *1677 Johann Jakob *1681, Eva *1682, Maria *1685, Osanna *1688, Johann Heinrich *1691, JohannAdam *1693, Orb, heute Bad Orb, Hessen,
Franz Xaver *1680, Bergverwalter im Goldbergwerk Beringhausen, Hochsauerland, Nordrhein-Westfalen,
Hans Jacob, Tochter Anna Maria *1681 Heidelberg,
Erhardt, Sohn Johann Friedrich *1683 Winnenden, Württemberg, 00 1708 Anna Barbara Rappold,
Hans, geht 1686 von Waldfenster/Burkhardroth, Bad Kissingen, Unterfranken nach Langenleiten/Sandberg,
Johann Henrich 00 1688 Monzingen, Rheinland-Pfalz, Maria Elisabetha Schmied,
Johann Adam 00 Christina , Sohn Johann Friedrich *1691 Heilbronn, Württemberg,
Christian Friedrich *1696 Berlin, Maler und Vergolderer in der Porzellanmanufaktur in Meissen, einer der wenigen ausgebildeten Facharbeiter, + 1779,
Johann Heinrich *1697 Burgbernheim, Mittelfranken,
xx
Johann Adam *1701 Hof, Salle, Goldarbeiter, Münzward in Bayreuth ab 1746, + 1752 Bayreuth,
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TITUL UND NAHMEN BUCH VON IHRER CHURFÜRSTLICHEN DURCHLEUCHT ZU PFALTZ GESAMMTEN HOFSTATT ANNO 1723
CARL PHILIPP (1661 - 1742) KURFÜRST 1716 - 1742 KURPFALZ : Fol 61, Bereiter Philipp Herold
xx
geboren: 2. April 1647 in Frankfurt am Main, Deutschland gestorben: 13. Januar 1717 in Amsterdam, Holland
Sie war die Tochter von Matthaeus Merian, zu dieser Zeit ein bekannter Herausgeber des »Theatrum Europaeum« und der »Topographien«, der allerdings drei Jahre nach ihrer Geburt in der Nähe von Schwalbach starb. Ihr Vater prophezeite ihr angeblich auf dem Sterbebett, das der Name Merian durch sie nie vergessen werden würde.
Ihr Stiefvater, der holländische Blumenmaler Jacob Marell (ihre Mutter heiratete ihn 1651), erkannte und förderte das graphische Talent der jungen Merian. Er vermittelt ihr den Naturalismus der holländischen Blumenmalerei. Sie selber heiratete einen der Studenten ihres Stiefvaters, der wohl sehr früh vertarb (Abraham Mignon, 1679, die Angaben sind widersprüchlich!). Ihre zweite Hochzeit mit dem Architekturmaler Johann Andreas Graff fand 1670 statt mit dem sie später nach Nürnberg übersiedelt. Dort begann sie systematische Naturbeobachtungen vor allem über die Entwicklungsstadien von Insekten und ihrer Ökologie. Die Ergebnisse ihrer Arbeit veröffentlichte sie 1679 in dem Werk »Der Raupen wunderbare Verwandlung und sonderbare Blumennahrung«. U. George [z1] sieht daher in ihr nicht nur die Begründerin der Entomolgie, sondern auch der ökologischen Forschung. Die Ehe endete 1685 durch Scheidung, was ihr die Gelegenheit und wahrscheinlich auch die nötige Freiheit zu einer ausgedehnte Forschungsreise gab.
Ihre älteste Tochter war mit Jacob Herold verheiratet, der Geschäftsbeziehungen mit der holländischen Kolonie in Surinam (Südamerika) unterhielt. Diese Kontakte nutzte sie 1699 zusammen mit ihrer jüngsten Tochter zu einer mehr als zweijährigen Reise nach Surinam. Sie war zu diesem Zeitpunkt immerhin schon 52 Jahre alt und man kann sich die Strapazen der fast dreimonatigen Überfahrt gut vorstellen. Finanziell gefördert wurde diese Reise durch die Stadt Amsterdam, was wahrscheinlich auf ihre Freundschaft zu Nicholas Witsen, dem damaligen Bürgermeister von Amsterdam, und Jonas Witsen, Syndikus der Stadt, zurückzuführen ist.
Zwei Jahre bereiste sie mit ihrer Tochter nicht nur die Siedlungen und Plantagen Surinams, sondern auch das bis dahin unerforschte Landesinnere Surinams. Durch eine Malaria im Frühjahr 1701 gezwungen, kehrte sie nach Holland zurück wo sie mit der Auswertung ihrer Reise in Form von Kupferstichen begann. 1705 erschien ihr entomologisches Werk »Metamorphosis Insectorum Surinamensium«, ein Werk, das nicht nur durch die Schönheit ihrer Darstellungen sondern auch durch die Gabe der Beobachtung ökologischer Zusammenhänge zwischen Insekten und ihren Wirtspfanzen besticht.
Trotz eines 1711 erlittenen Schlaganfalls arbeitete sie noch sechs weitere Jahre an den prächtigen Darstellungen über die Tier- und Pflanzenwelt Surinams, bevor sie am 13. Januar 1717 in Amsterdam starb. Im selben Jahr veröffentlichte ihre Tochter zum ersten Mal das komplette Werk Sybille Merians unter dem Titel »Erucarum Ortus Alimentum et Paradoxa Metamorphosis«.
Die Arbeit Merians ist heute um so höher zu bewerten, als sie in einer Zeit arbeitete und forschte, in der es für eine Frau eigentlich undenkbar war, sich mit Naturwissenschaften zu beschäftigen.
Martin Luther:
Über den Widerstand von Untertanen:
"Wenn nun dein Fürst oder weltlicher Herr dir gebeut, mit dem Papst zu halten, so oder so zu glauben, oder gebeut er dir, Bücher von dir zu tun, sollst du sagen: ‘Es gebührt Lucifer nicht, neben Gott zu sitzen. Lieber Herr, ich bin euch schuldig zu gehorchen mit Leib und Gut, gebietet mir nach eurer Gewalt Maß auf Erden, so will ich folgen. Heißt ihr aber mich glauben und Bücher von mir tun, so will ich nicht gehorchen. Denn da seid ihr ein Tyrann und greift zu hoch, gebietet, da ihr weder Recht noch Macht habt usw.’ Nimmt er dir darüber dein Gut und straft solchen Ungehorsam: selig bist du und danke Gott, daß du würdig bist um göttlichen Worts willen zu leiden, laß ihn nur toben, den Narren, er wird seinen Richter wohl finden. […] Frevel soll man nicht widerstehen, sondern leiden; man soll ihn aber nicht billigen, noch dazu dienen oder folgen oder gehorchen mit einem Fußtritt oder einem Finger."
"Aber bei diesem Gehorsam, der, wie wir festgestellt haben, den Weisungen der Oberen zukommt, ist stets eine Ausnahme zu machen, ja, es ist vor allem anderen auf eines zu achten, nämlich daß er uns nicht von dem Gehorsam gegen den wegführt, dessen Willen billigerweise aller Könige Begehren untertan sein muß, dessen Ratschlüssen ihre Befehle weichen und vor dessen Majestät ihre Zepter niedergelegt werden müssen. […] Der Herr also ist der König der Könige, und wo er seinen heiligen Mund aufgetan hat, da muß er allein vor allen und über alle gehört werden; […] Wenn sie etwas gegen ihn befehlen, so ist dem kein Raum zu gönnen und zählt es nicht. […] Ich weiß, was für eine große und unmittelbare Gefahr dieser Beständigkeit droht. […] Aber da der himmlische Herold, Petrus, das Gebot kundgemacht hat: ‘Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen’ (Apg 5,29), so wollen wir uns mit der Erwägung trösten, daß wir jenen Gehorsam, den der Herr verlangt, dann leisten, wenn wir lieber alles Erdenkliche leiden, als von der Frömmigkeit weichen."